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Warnschild in einem Stollen

 

noch ein Warnschild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coober Pedy ist eine sehr interessante Kleinstadt inmitten des Outbacks von South Australia (etwa 700km südlich vom Ayers Rock). Coober Pedy hat eine Fläche von etwa 500.000qkm, aber nur die Hauptstraße ist geteert. Die Vegetation ist gleich null, da es hier weniger als 10mm Regen pro Jahr gibt. Im Sommer ist es sehr heiß, es werden Temperaturen von über 50°C erreicht. Die Bevölkerung besteht aus Abenteuern und Aussteigern aus 50 verschiedenen Nationen (40% Griechen). Der Name Coober Pedy stammt von den Aboriginis, es bedeutet - weißer Mann in einem Loch.

 

Der Großteil der Bewohner lebt, um der großen Hitze und dem Staub zu entgehen unterirdisch in sog. "Dugouts", dort herrschen konstant um die 22°C. Die Wohnungen sind teilweise riesig, mit vielen Zimmern und werden durch die Schürfungen immer größer. Auf den Bildern sieht man die Lüftungskamine, die Frischluft bringen. Es gibt mehrere Motels und 1 Hotel (z.T. unterirdisch, eine ehemalige Mine), in dem wir übernachteten. Nach Ausschalten des Lichtes ist es stockdunkel und nicht mehr zu erkennen, ob es Tag oder Nacht ist.
 
Opale: Opale sind etwa 70 Millionen Jahre alte Muschelfossilien und Ansammlungen eines Wasser-Kieselsäuregemisches, daß sich durch die Klimaveränderungen( vor Jahrmillionen, gab es hier ein Meer) ergeben hat. Es gibt sie in verschiedenen Farben, von schwarz (teuer), milchigweiß, bis farbig schimmernd (siehe Foto oben). 1915 kamen Reisende in diese Gegend, auf der Suche nach Wasser fanden sie Opale. Mittlerweile ist Coober Pedy der größte Opallieferant der Welt. Jedes Jahr findet jemand Opale im Wert von 1 Million €, wird meistens aber geheim gehalten, wegen der Steuer. Schätzungen ergeben, daß erst 3 % aller Opale bis jetzt gefunden sind.
 
Schürfen: Mit einer Tunnelmaschine, einem speziellen Bagger werden Stollen gegraben. Der Sandstein wird vorsichtig abgetragen und die Wände nach farbigen Muscheln untersucht. Mit einem Schlauch werden die Steine abgesaugt und oben über ein Förderband durch einen Trichter in einen abgedunkelten Raum transportiert. Dort wird der Fund mit Schwarzlicht ausgeleuchtet. Der Schutt türmt sich zu kleinen Hügeln auf. Die Claims sind größtenteils außerhalb von Coober Pedy, dort ist der ganze Boden durchlöchert mit Stollen und tiefen Schächten. Hier klicken, um eine Spezial - Schürfbus zu sehen. Blick in einen Stollen
in der Nähe von Coober Pedy  
Postkartenbild  
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