Tiere:

 

Haie
Dingos
Krokodile
Kraken
Koalas
Känguruhs
Spinnen
Quallen
 
 
 
 
 
 
Der Name Känguruh stammt einer Legende zu Folge von den Aboriginis. Die Mannschaft von James Cook erkundete das Land während eines Reparaturaufenthaltes ihres Schiffes ´Endavour` (um 1770) und sah die seltsamen Tiere. Daraufhin fragten sie bei den Eingeborenen nach, was das denn für Tiere sind. Die wiederrum sagten: Kangaroo. Später stellte sich heraus, in der Sprache der Aboriginis heißt das : Ich verstehe dich nicht ....... Ob es stimmt, ist nicht sicher, es ist eine Legende....
 
rotes Riesenkänguruh
 
Das Känguruh ist wohl das Tier, daß sofort mit Australien in Verbindung gebracht wird, denn nirgends sonst auf der Welt sind diese Beuteltiere heimisch. Es gibt etwa 150 Beuteltierarten, von winzigen Känguruhmäusen, den kleinen Känguruhs (Wallabys, Größe bis 1m und grau) bis zu den roten Riesenkänguruhs im Outback. Der Bestand liegt etwa bei 50Mio, 3-mal soviel, wie Menschen in Australien leben. In der Übersicht möchte ich mich auf die ´großen Riesen´ beschränken.
 
Nahrung: Pflanzenfresser, sie ernähren sich von Gräsern und Blättern.
 
Wallabys Wallabys in einer Station im Outback
 

Fortbewegung: Die Känguruhs erreichen Geschwindigkeiten bis zu 85km/h und erreichen Sprünge von 3m Höhe und Weiten um 10m. Durch die Sprünge ist ihre Fortbewegung sehr energiesparend. Das langsame Laufen sieht allerdings sehr unbeholfen aus, wobei sie den Schwanz als 5 Bein benutzen. Sie haben lange Hinterbeine und kurze sehnige Vorderpfoten, die wie Federn wirken. Der lange Schwanz dient zum Abstützen beim Sitzen und Laufen, sowie Steuern des Gleichgewichts bei Sprüngen.

 

Feinde: Keine natürlichen, Autos, Roadtrains, der Mensch, Trockenheit, Hitze. Jährlich werden von der Regierung 3 Mio Tiere zum Abschuß freigegeben (nur die 4 am häufig vorkommenden Arten und nur von berechtigten Jägern). Die Felle und das Fleisch werden weiterverarbeitet. Übrigens, ich habe das Fleisch probiert und es schmeckt wirklich sehr gut, es hat einen leichten Wildgeschmack.
 
Vorsicht: Außerhalb der Städte sollte man mit dem Auto in der Dämmerung stets aufpassen, denn häufig stehen diese Tiere mitten auf der Straße. Durch ihre Größe von 1,60m und einem Gewicht von 60-70kg kann man sich vorstellen, was bei einem Unfall passieren würde. Im Outback sieht man öfters einige tote Wallabys am Straßenrand liegen, die von Roadtrains überfahren wurden.
 
Nachwuchs: Nach einer Tragzeit von 33 Tagen ist das Junge 2cm klein und ist etwa 1 Gramm leicht. Es kriecht nach der Geburt durch das Fell der Mutter aufwärts in den Beutel. Darin sind 4 Milchdrüsen, an denen sich der Nachwuchs säugt. Känguruhs haben eine sehr außergewöhnliche Art und Weise sich fortzupflanzen. So hat ein Weibchen manchmal bis zu 3 Junge. Eines, welches nur säugt und sonst aber "draußen" bleibt, eines, welches gerade im Beutel am heranwachsen ist, und eines durch Trächtigkeit. Das hängt sehr stark von den Umweltbedingungen wie Trockenzeit usw. ab. Einige Tage später pflanzt sich dann das Weibchen wieder fort, aber der neue Embryo beginnt seine Entwicklung erst, wenn das andere Junge den Beutel verlassen hat. Dann produziert es 2 verschiedene Arten von Milch, je eine für den ´Winzling´ und eine für das größere "draußen".

Das Junge bleibt ca.9 Monate im Beutel und hat dann ein Gewicht von 4kg. 12-18 Monate bleibt es bei der Mutter und saugt dabei immer noch an den Zitzen der Mutter, wobei es den Kopf in den Beutel steckt.
 
Siesta
 
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