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Mit Spinnen können sich die wenigsten Menschen anfreunden, einige haben eine regelrechte Panik (Arachnophobie) davor. Dabei sind sie sehr nützlich, ohne Spinnen gäbe es eine Insektenplage. Auch in Australien gibt es viele Arten, von winzig bis zu einer Größe einer Hand, wobei ich 2 Giftspinnen hervorheben möchte. Zum einen die Rot-Rückenspinne (Red-Back-Spider) und die Trichternetzspinne (Funnel-Web-Spider, Atrax-Robustus).

 

Trichternetzspinne:  Diese giftige Spinnenart lebt in einem Radius von 160 km um Sydney, ähnliche, harmlosere Spezies gibt es im ganzen östlichen Australien. Im letzten Jahrhundert, bevor es ein Gegengift gab, war sie für den Tod von 60 Menschen verantwortlich. Das Weibchen ist recht friedlich, das Männchen dagegen ist 5-mal giftiger als das Weibchen und in der Paarungszeit sehr aggressiv. Oft sind sie in Gärten, Häusern oder Garagen zu finden, sie leben in feuchten, kühlen Spalten oder Gebüschen.
Aussehen: Weibchen sind etwa 4 cm, Männchen 2.5 cm groß (ohne Beine). Sie sind schwarz, haben ausgeprägte Giftklauen, die sie bei Bedrohung mit ihren Vorderbeinen aufrichten (siehe Foto unten). Trichternetzspinne
Quelle:http://www.usyd.edu.au/anaes/venom/spiders.html
Angriffshaltung
Bei einem Biss schnell ins Krankenhaus, kein "Aussaugen" oder "Rausschneiden"der Wunde vornehmen, ein Druckverband ist von Vorteil. Es kommt zu sehr starken Schmerzen mit folgenden Symptomen: Erbrechen, starkes Schwitzen, Atemnot, Blutdruckabfall, Taubheitsgefühl bis zur Bewusstlosigkeit. Der stärkste Giftbestandteil ist Atratoxin. Je früher das Antiserum verabreicht werden kann, umso schneller die Heilung.  
 

 

Red-Back-Spider:  Diese Spinnenart ist eine Verwandte der schwarzen Witwe, die es fast überall auf der Welt gibt, sie kommt überall in Australien vor. Weltweit wurden schon Tausende von diesen Spinnen gebissen. In Queensland werden jährlich ca. 200 Leute mit einem Gegengift behandelt. Ihr Lebensraum ist unter Felsen, in Sträuchern, Schuppen usw... Nur der weibliche Biss ist giftig

Aussehen: Sie ist ziemlich klein, etwa 2-3 cm und hat einen roten Fleck am Hinterleib. Das Männchen ist nur ungefähr 3-4 mm lang und wird nach der Paarung, wenn sie nicht schnell genug ist, gefressen. Menschen werden nur zur Selbstverteidigung gebissen, sie sind nicht besonders aggressiv.

ein Red-Back-Weibchen
Red-Back Bei einem Biss verteilt sich das Gift sehr langsam, ist aber sehr schmerzhaft mit folgenden Symptomen: Schwitzen, Kopfschmerz, Übelkeit. Das Gift ist ein Neurotoxin. Kein Druckverband anwenden, besser ist es den Biss mit Eis zu kühlen. Seit es ein Antiserum gibt, gab es keine Todesfälle mehr.  
 
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